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Konversion Oxford-Kaserne: Bürgerversammlung am 19. November

Am Mittwoch, den 19. November 2014 fand in der Aula des Freiherr-vom-Stein Gymnasiums in Münster eine Bürgerversammlung statt, bei der der städtebauliche Entwurf für die Oxford-Kaserne vorgestellt wurde. Auf Grundlage des Vorschlages des Architekturbüros Kéré aus Berlin wird auf dem Gelände der ehemaligen Kaserne in den nächsten Jahren ein neues Quartier zum Wohnen, Arbeiten und Leben entstehen. Das Team um den international bekannten Architekten Diébédo Francis Kéré präsentierte seinen Entwurf und dessen überarbeitete Version.

 

Empfehlungen der Fachjury aufgenommen

Oberbürgermeister Markus Lewe begrüßte um 18.30 Uhr alle Interessierten zur Bürgerversammlung. Danach erhielt das Architekturbüro Kéré aus Berlin die Möglichkeit, den um die Anregungen der Preisjury erweiterten Siegerentwurf vorzustellen. Die Bebauung des ehemaligen Exerzierplatzes sowie die mögliche Verortung von sozialen und öffentlichen Einrichtungen sind nun integraler Bestandteil des Entwurfes. Der Entwurf bildet die Basis für die weitere konkrete Planung, zum Beispiel für die Durchführung von weiteren Hochbau- oder Freiflächenwettbewerben und die Aufstellung von Bebauungsplänen.

Entwurf des Architekturbüros Kéré aus Berlin

Großer Wert auf Bürgerbeteiligung

Anfang April 2014 hat die Stadtverwaltung im Rahmen eines Wettbewerbs sechs Planungsbüros beauftragt, städtebauliche Entwürfe für das Kasernenareal zu erarbeiten. Die Leitbilder und Anregungen aus einer vorangegangen Bürgerversammlung dienten den Planungsbüros dabei als Rahmen und als Anhaltspunkte. Im Juli 2014 hat die Preisjury den ersten Preis an das Architekturbüro Kéré aus Berlin vergeben.

Im weiteren Konversionsprozess sollen Ergebnisse eines Workshops und die vorab gesammelten Meinungen und Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger mit einbezogen werden. Die Stadt Münster legt großen Wert auf die Bürgerbeteiligung.

Vielfältiges Freizeitangebot

Nach dem städtebaulichen Konzept entsteht ein Quartier mit ausdifferenzierten Teilräumen und einer klaren Quartiersmitte. Durch einen weit in das Kasernenareal ragenden „grünen Trichter“ wird das Quartier an den Landschaftsraum des „grünen Fingers“ angebunden und mit der Siedlungsstruktur Gievenbecks vernetzt. Die Freiräume und die Grünstruktur mit diversen Baumgruppen sollen erhalten bleiben und in Einklang mit den Neu- und Umbauten gebracht werden. Ebenfalls wird der Wasserkreislauf in den Mittelpunkt des Konversionsprozesses gestellt. Ein vielfältiges und nachhaltiges Freizeitangebot, das die neuen Bewohnerinnen und Bewohner in ihre Freizeitgestaltung einbinden können, ist ebenfalls vorgesehen. In ca. 950 Wohnungen sorgt eine gemischte Mieterstruktur für ein lebendiges Quartier. Außerdem wird durch die verkehrstechnische Erschließung eine optimale Anbindung an die Infrastruktur geboten. Fahrradwege, ein Boulevard und ein Flanierweg laden zum Verweilen und Spaziergehen ein.

Überarbeitung des Wettbewerbsentwurfes

Konversion und mehr

Die Broschüre informiert über die Liegenschaften der BImA in Nordrhein-Westfalen

Broschüre Transformation der britischen Streitkräfte

In der bildreichen Publikation werden die Hintergründe des Abzugs der britischen Armee aus Hameln erklärt. (Englisch)